Nichtnamentliche Meldung von Krankheitserregern (§ 7 Abs. 3 IfSG)

Meldung innerhalb von 2 Wochen nach Kenntnis erforderlich (siehe auch §§ 8-11 IfSG)

Nichtnamentliche (anonyme) Meldung des direkten oder indirekten Nachweises von Krankheitserregern bei:

  • Treponema pallidum (Lues, Syphilis)
  • HIV
  • Echinococcus ssp.
  • Plasmodium ssp. (Malaria)
  • Toxoplasma gondii (konnatal)

Die Meldung gemäß § 7 Abs. 3 IfSG erfolgt auf einem Durchschlagbogen.

  • Das Original wird vom meldepflichtigen Labor ausgefüllt und an das RKI gesandt.
  • Der Durchschlag wird an den Arzt, der die Probe eingesandt hat, geschickt.

Der einsendende Arzt unterstützt das meldepflichtige Labor bei der Erhebung weiterer relevanter Angaben und schickt den Durchschlag nach Vervollständigung an das RKI. Erregerspezifisch enthalten die Meldebögen Durchschläge, die für evtl. Rückfragen beim Labor-/einsendenden Arzt verbleiben.

Jeder Meldebogen mit Durchschlagbogen trägt eine fortlaufende Nummer. Die zusammengehörigen Melde- und Durchschlagbögen können dann im RKI anhand der gleichlautenden Nummer zugeordnet werden. Meldungen auf fotokopierten Bögen können deshalb nicht akzeptiert werden!