Informationen zum
SARS-CoV-2

03.03.20


Für aktuelle Informationen zum SARS-CoV-2 verweisen wir auf die detaillierte Informationsseite des RKI und den Situation Report der WHO.

Zur schnellen und breiten Erfassung von Covid-19-Fällen und symptomatischen Kontaktpersonen hat das RKI die Kriterien (Stand 24.03.2020) für den Verdacht auf eine SARS-CoV-2-Infektion erweitert.

In diesen Verdachtsfällen soll eine SARS-CoV-2-PCR zur Bestätigung oder differentialdiagnostischen Abklärung (z.B. Influenza) aus respiratorischem Material durchgeführt werden. Schicken Sie uns hierzu einen separaten Naso- oder Oropharyngeal-Abstrich ohne Medium (ggf. Sputum, Trachealsekret oder BAL) in einer separaten Versandtüte ein.  Zur Stabilisierung der Virus-RNA sollte der Tupfer vorher mit steriler NaCl-Lösung angefeuchtet und die Probe gekühlt bei 2-8°C gelagert und transportiert werden. 

Da die Erkrankung der Meldepflicht (IfSG) unterliegt, gilt die Ausnahmekennziffer 32006.

KBV und GKV-Spitzenverband schreiben vor, dass Fälle mit klinischem Verdacht oder Nachweis einer Infektion mit SARS-CoV-2 mit der Ziffer 88240 zu kennzeichnen sind.

Verdachts-, Krankheits- und Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus sind namentlich dem örtlichen Gesundheitsamt zu melden.

Abrechnung:

  • GKV: EBM 32816, nur abrechenbar bei o.g. Verdachtsfällen
  • Privat: 4780, 4782, 4783, 4785
  • IGeL: 4782, 4783 = 58,28 Euro

Für Fragen zu Indikation, Probengewinnung und Versand nehmen Sie bitte vorab Kontakt zu unserem Diensthabenden Arzt auf : 0441-361408-10

Bitte beachten Sie, dass das Labor nicht ausgestattet ist, um vor Ort eine Probenentnahme bei Verdachtsfällen durchzuführen.

Bitte denken Sie auch an die typischen saisonalen Erreger von Atemwegsinfektionen.