Analytik mit Gerätesystemen

Viele Laboruntersuchungen, vornehmlich aus Blut, werden heute mit technisch aufwändigen Gerätesystemen durchgeführt. Das Bild zeigt die Messung von Blutbildern: die Blutproben werden auf Racks an zwei Analysengeräten vorbeigefahren. Das jeweilige Gerät entnimmt nach Durchmischen der Blutprobe die notwendige Menge und bestimmt in nur 45 Sekunden die Anzahl der Leukozyten mit der Differenzierung in Granulozyten, Monozyten, Lymphozyten und eventuell unreifen Zellen, die Anzahl an Erythrozyten und die Anzahl der Thrombozyten. Zudem wird auch der Gehalt an Hämoglobin bestimmt. In manchen Fällen wird bei besonderen Auffälligkeiten auch ein Blutausstrich erstellt und automatisch für die mikroskopische Beurteilung gefärbt. Das Ergebnis aus jeder Blutprobe wird anschließend mit Unterstützung eines Computerprogrammes ausgewertet und nach Auffälligkeiten beurteilt. Die medizinisch-technische Assistentin (MTA) begutachtet die Blutproben vor der Analyse, überwacht den Messprozess der Geräte, führt alle notwendigen Maßnahmen zur internen und externen Qualitätssicherung sowie Wartungsarbeiten an den Gerätesystemen durch, überprüft die Ergebnisse des Auswerteprogrammes, beurteilt die gefärbten Blutausstriche unter dem Mikroskop und übermittelt schließlich alle Resultate an die Labor-EDV zur weiteren Bearbeitung.

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