Fachinformationen - Gerinnung

THROMBOPHILIE_2015.pdf

Nach dem Auftreten thromboembolischer Ereignisse, insbesondere bei einer positiven Familienanamnese, stellt sich häufig die Frage, welche Ursache das Ereignis hat. Hier spielen die Thrombophiliefaktoren eine große Rolle. Neben angeborenen Faktoren, die wie die Faktor V-Mutation (Faktor V/Leiden) und die Faktor II-Mutation (Prothrombinmutation) und die MTHFR-Mutation (hereditäre Hyperhomocysteinämie) mit molekulargenetischen Methoden erfasst werden können, spielen erworbene Faktoren wie Protein C-, Protein S- oder auch Antithrombinmangel eine Rolle. Hinzu kommt das Antiphospholipid-Syndrom, dem z.B. Antikörper gegen Cardiolipin oder ß-Glykoprotein I zugrunde liegen können. Die Laborinformation gibt einen Überblick über die derzeit in der Routine etablierten und bewährten Untersuchungsverfahren.

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